Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen
02.04.2025
Gemeinsam mit rund 100 weiteren Wirtschaftsverbänden wendet sich der Handelsverband Deutschland (HDE) mit einer Erklärung an die Koalitionsverhandler auf Bundesebene.
Während die Weltökonomie beständig wächst, verharrt Deutschland in der Rezession. Unternehmen und Betriebe geraten im Standortwettbewerb immer mehr ins Hintertreffen. Unser Land verliert an wirtschaftlicher Stärke. Stärke, die Deutschland braucht, um seinen Wohlstand, seinen sozialen Zusammenhalt und seine Sicherheit zu gewährleisten.
In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab – überall verdichten sich die Krisensignale. Inzwischen ist die Arbeitslosigkeit bei der Drei-Millionen-Marke angekommen. Die Fakten sind unbestreitbar, Deutschland steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Der Vergleich mit anderen Ländern zeigt, dass diese Krise vor allem hausgemacht ist. Deutschland hat nicht nur ein vorübergehendes, konjunkturelles, sondern insbesondere strukturelle Probleme.
Doch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen zeigen sich von diesen Entwicklungen scheinbar unbeeindruckt. Ihre bisherigen Zwischenergebnisse sind unzureichend und tragen der sich zuspitzenden Lage in den Unternehmen und Betrieben nicht Rechnung. Was bislang vorliegt, ignoriert in vielen Bereichen die wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Eines ist klar: Schulden allein lösen keine Probleme. Ohne tiefgreifende Reformen wird es keinen nachhaltigen Aufschwung geben. Und nur durch neues wirtschaftliches Wachstum können Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert werden. Jetzt ist daher entschlossenes Handeln gefragt.
Es darf in den Koalitionsverhandlungen nicht darum gehen, wer sich symbolisch durchsetzt. Es kommt vielmehr darauf an, für unser Land die Weichen für mehr Wachstum und Beschäftigung zu stellen. Vor allem in den folgenden Bereichen muss ein Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD deutlich mehr Ambition zeigen, als es bisherige Zwischenstände erwarten lassen:
Deutschland nimmt bei der Höhe der Steuerbelastung für Unternehmen und Betriebe mit rund 30 Prozent international eine Spitzenposition ein, was sich zu einem erheblichen Standortnachteil entwickelt hat. Die Steuerbelastung der Unternehmen und Betriebe muss spürbar reduziert werden. Ziel muss es sein, die derzeitige Steuerbelastung der Unternehmen – zumindest schrittweise – auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau von maximal 25 Prozent abzusenken.
Die sozialen Sicherungssysteme müssen dringend reformiert werden, um sie finanzierbar, zukunftsfest und generationengerecht zu gestalten. Für die Unternehmen und insbesondere lohnintensive Betriebe bedeuten steigende Beitragssätze ein Mehr an Belastung und eine Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit. Bei den Beschäftigten führen sie zu weniger Netto vom Brutto.
Der deutsche Staat muss schneller und effizienter werden. Die künftigen Koalitionspartner müssen dem Abbau von Bürokratielasten für die Wirtschaft höchste Priorität einräumen. Berichts- und Dokumentationspflichten müssen systematisch abgebaut werden. Auch zeitraubende und umständliche Planungs- und Genehmigungsverfahren verhindern Investitionen und bremsen Innovationen in der Wirtschaft. Sämtliche Verfahren müssen über alle Fachgesetze hinweg vereinfacht und verkürzt werden.
Hohe Energiekosten sind zu einem wesentlichen Wettbewerbsnachteil der deutschen Wirtschaft geworden. Der Standort Deutschland braucht daher wieder international konkurrenzfähige Energiepreise (Strom, Gas, Wasserstoff) und mehr Versorgungssicherheit. Neben kurzfristigen Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Energieverbraucher sind zudem massive strukturelle Reformen zwingend notwendig, um die Energiekosten dauerhaft zu senken.
Nur wirtschaftliches Wachstum sichert Arbeitsplätze und den sozialen Zusammenhalt. CDU, CSU und SPD müssen sich jetzt für wirksame, strukturelle Reformen entscheiden. Der Standort Deutschland muss dringend wieder attraktiver werden – für Investitionen, für Innovationen und für all jene, die mit unternehmerischem Mut Verantwortung übernehmen. Es muss sich lohnen, in diesem Land ein Unternehmen zu führen. Wenn die künftige Bundesregierung das nicht schnell und konsequent ermöglicht, wird sich der wirtschaftliche Abschwung in den kommenden Jahren nicht mehr aufhalten lassen.
Deutschland. 2025.
Deutschland. Aufmöbeln.

Deutschland. 2025.
- Energiekosten? Die höchsten der Welt.
- Energiesicherheit? In der Zukunft mehr als fragwürdig.
- Produktionskosten? Hoch. Tendenz steigend.
- Materiakkosten? Hoch. Tendenz steigend.
- Steuerlast? Hoch. Tendenz steigend.
- Infrastruktur? Schrott. Aussicht auf Besserung - ???
- Bauwirtschaft? Am Boden.
- Auslandsnachfrage? Welcher Chinese will deutsche Elektroautos??? Photovoltaik? Maschienenbau? Hatten wir mal...
- Innlandsnachfrage? Der Bürger wirds schon richten. Der Bürger?! Der kommt gerade noch so über die Runden.
Deutschland ächst aus allen Löchern! Die Möbelbranche ist mittlerweile auf wenige Hersteller zusammen geschrumpft. Viele davon kämpfen auch aktuell ums Überleben.
Ich habe in den letzten 20 Jahren sind sehr viele traditionsreiche deutsche Möbelhersteller sterben sehen, aber kaum eine nennenswerte Firma die als Ersatz hinzugekommen wäre. Bei unseren deutschen Herstellern bröckeln die Fassaden, rechnen die Experten, wie man in den nächsten Monaten über die Runden kommt, während in Osteuropa mit Hilfsgeldern der EU mittlerweile die modernsten Möbelproduktionsanlagen der Welt aufgebaut wurden.
Deutschland gehört aufgemöbelt. Und zwar nicht nur im Wohnzimmer.
Was Deutschland und insbesondere die Möbelbranche jetzt braucht, sind spürbare Entlastungen, beispielsweise im Energiesektor. Ein kritischeres Auge für Wettbewerbsbedingungen und eine Bauwirtschaft, die wieder in Schwung kommt und somit Anlässe schafft für den Möbelkauf bei Ein- oder Auszug.
Damit unser Land das beste Zuhause ist.
Dieses Land gehört aufgemöbelt. Die deutsche Möbelindustrie können Sie sehr einfach als Kunde unterstützen - kaufen Sie wieder Möbel, fragen Sie auch vor dem Kauf einmal wo diese produziert werden. Dem Handel ist größtenteils leider egal, wo die Möbel herkommen, der Handel verdient an deutschen, wie auch an asiatischen Möbeln. Wir als Akzent Möbel Unger versuchen unsere deutschen Hersteller zu unterstützen, aber wenn jetzt noch der ein oder andere Hersteller wegbricht, wird es immer schwerer noch einen Ersatz mit Produktion in Deutschland zu finden. In gewissen Warengruppen und Preislagen ist es jetzt schon nicht mehr möglich, selbst unsere kleine Ausstellung nur mit "Made in Germany" zu füllen. Wenn sich nicht drastisch in diesem Land etwas ändert, dann wird es in weiteren 20 Jahren wohl keine nennenswerte deutsche Möbelindustrie mehr geben.
HERZLICH WILLKOMMEN AUF AKZENTMOEBEL-UNGER.DE
Warum im kleinen Fachgeschäft und nicht beim großen Möbelgiganten kaufen?
1. Die Beratung! Wir sind ein Familienbetrieb - bei uns werden Sie noch vom Chef persönlich beraten oder von freundlichen Verkäufern die seit Jahrzehnten in der Möbelbranche tätig sind und die Erfahrung und das Fachwissen mitbringen, um mit Ihnen Ihren persönlichen Traum vom perfekten Zu Hause zu verwirklichen. Wir nehmen uns die Zeit Ihre Wünsche zu realisieren!
2. Die Möbel! Das erste Kriterium nachdem wir unsere Möbel aussuchen ist die Qualität! Unsere Möbel kommen zum Großteil von deutschen Herstellern, welche auch in Deutschland produzieren - das garantiert eine hohe Qualität und schützt unser aller Arbeitsplätze! Zweites Kriterium ist der Preis, wir achten bei der Auswahl unserer Lieferanten stehst darauf, dass die Ware auch den Preis wert ist den Sie zahlen sollen und nicht der klangvolle Name des Herstellers, der mittlerweile in Asien produzieren lässt, teurer ist als das Möbel selbst. Natürlich können auch wir nicht Massivholzmöbel zum Preis von Kunststoff-Möbeln bieten. Sie können jedoch sicher sein das Sie Qualitäts-Möbel zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis bekommen!
3. Der Preis! Bei uns bezahlen Sie keine Kredite für riesige Glaspaläste ab, keine horrenden Stromrechnungen für Aufzüge und Rolltreppen u.s.w. Wir haben halt einfach geringere Nebenkosten und geben unsere Vorteile an Sie weiter - deshalb sind wir i.d.R. günstiger als unsere flächenmäßig größeren Konkurrenten!
4. Die kostenlose Anlieferung und fachgerechte Montage! Außer in Sonderfällen ist in unseren Preisen die Anlieferung der Möbel und der Aufbau dieser, innerhalb von 50km durch unser Montage-Team enthalten. Natürlich können Sie bei Selbstabholung auch noch mal ein paar Euros sparen...und wenn dies zu weit ist - wir lassen Deutschlandweit per Möbel-Spedition ausliefern.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden dieser Seite und würden uns über eine persönlichen Besuch von Ihnen sehr freuen.
Ihr Akzent Möbel-Team
Unser Möbelprogramm finden Sie hier. Neuheiten in unserem Hause.

Besonderheiten:
Besondereiten aus der Schreinerei: Auch ausgefallene Wünsche, wie Reproduktionen sind möglich. Sonderanfertigungen nach Ihren Skizzen lassen sich ebenso realisieren. Sprechen Sie uns an.
VIELEN DANK FÜR 20 JAHRE VERTRAUEN!!
Wie die Zeit vergeht...im Jahre 2000 gründete Eduard Unger, im Folge der altersbedingten Schließung des damaligen "Möbelmagazins", die Akzent Möbel Unger GmbH. Seitdem wurden über 16.000 Kaufverträge abgeschlossen und ausgeliefert.
Mit Freude und guten Erwartungen starteten wir ordentlich in unser Jubiläumsjahr, dann kam Corona und die daraus folgende angeordnete Schließung unseres Ladenlokals. Da muss man erstmal Schlucken und das freudig angegangene Jubiläumsjahr droht plötzlich zum Katastrophenjahr zu werden - vier Wochen Schließung...erstmal! Wie geht es danach weiter?! Dürfen wir wieder öffnen oder geht es jetzt Monate so weiter? Was tun? Jeden Tag kamen diverse emails von Verbänden und öffentlichen Stellen zu Corona mit Maßnahmen und Empfehlungen - Melden Sie Kurzarbeit an! Beantragen Sie Steuerstundungen! Beantragen Sie Hilfszahlungen! Richten Sie sich für digitale Verkaufsgespräche ein! Das hat alles Zeit und Nerven gekostet. So eine Situation hatte es noch nie zuvor gegeben.
Glücklicherweise muss man für unsere Einrichtungs-Branche nun rückblickend sagen, ist Corona glimpflich für diese Branche verlaufen. Nein, Corona hat sogar einen regelrechten Boom ausgelöst, wie wir ihn in 20 Jahren Bestehen noch nicht erlebt haben! Woran es genau gelegen hat kann ich nicht sagen, aber ich denke, dass sehr viele Leute Ihre Urlaubsrückerstattung dafür genutzt haben, sich ihr zu Hause zu verschönern und es sich gemütlich zu machen. Jetzt kämpft unsere Branche eher mit Versorgungsproblemen bei der Herstellung der Möbel, Küchen und Elektrogeräte, denn niemand war auf eine so plötzlich einsetzende hohe Nachfrage vorbereitet, so verlängern sich eben gerade die üblichen Lieferzeiten um mehrere Wochen und uns von den Herstellern zugesagte Liefertermine werden leider oftmals doch noch einmal abgesagt und verschieben sich kurzfristig doch nochmal um 2-3 Wochen. Aber das sind in dieses Zeiten wohl eher Luxusprobleme. Wir danken jedenfalls all unseren Kunden, die aus diesem schwierigen Jahr für uns dann doch noch das freudige "Jubiläumsjahr" gemacht haben. Wir konnten Dank Ihnen, trotz der vier wöchigen Schließung, den höchsten Firmenumsatz in 20 Jahren Bestehen erzielen - Vielen, vielen Dank!
Wir danken allen Kunden und allen Mitarbeitern für 20 tolle und erfolgreiche Jahre und freuen uns Sie auch in Zukunft in unserem Hause begrüßen zu dürfen.
Wie immer erhalten Sie nach unseren Grundsätzen:
- eine fachgerechte und ehrliche Beratung - ohne Verkaufsdruck
- nur Qualitätsmöbel mit einer fairer Preisgestaltung
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